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ÖKO-TEST: Bad ist Schimmelfalle Nummer eins

Durchschnittlich 34,9 Minuten verbringen die Deutschen täglich im Badezimmer. Das ist nicht viel, aber es reicht mitunter schon, um die Gesundheit zu gefährden. Denn der feuchte Raum ist eine ideale Brutstätte für Schimmelpilze. Wenn sich Silikonfugen und Tapeten schwarz verfärben, sieht das nicht nur unschön aus. Die Sporen und Gifte der Schimmelpilze können Allergien, Lungenentzündungen und andere schwere Krankheiten auslösen. Ist eine größere Fläche befallen, muss sofort gehandelt werden. Wer zu Anti-Schimmelmitteln greift, bekämpft die eigentlichen Ursachen jedoch nicht. Viel schlimmer noch: Ein Drittel der von ÖKO-TEST getesteten Produkte kann Chlorgas freisetzen, das in der Lunge Salzsäure bildet und Schleimhäute und Atemwege verätzt. Was wirklich gegen Schimmelpilze hilft und wie man befallene Flächen am besten behandelt, darüber informiert das ÖKO-TEST-Kompakt Dusche & Bad im Juni 2003.Auf 130 Seiten beschäftigt sich das Kompaktheft mit allen Aspekten rund um die Badplanung, gestaltung und -renovierung.Glaubt man dem Sanitärfachhandel, werden wir gerade von einer Wellness-Welle überrollt. Ob Duschpaneelen oder Whirlpools - im Bad mögen's die Deutschen angeblich luxuriös. Wer neu baut, dem stehen tatsächlich alle Wege zum Traumbad offen. Doch die Realität in bundes-deutschen Badezimmern sieht oft bahamabeige aus: Weil jedes zweite Bad seit mehr als 15 Jahren nicht renoviert wurde, müssen sich viele mit den Badewonnen der 70-er und 80-er Jahre auseinander setzen. Aber selbst alte Badezimmer lassen sich in neue Räume verwandeln, in denen man sich rundum und jahrelang wohl fühlt. Wichtig ist vor allem eine gründliche Planung. Manchmal helfen schon kleine optische Tricks, um zum Beispiel ein Schlauchbad größer erscheinen zu lassen. Und wer eigenhändig neue Fliesen verlegen möchte, erhält eine detaillierte Anleitung. Ein ganzes Kapitel beschäftigt sich zudem damit, worauf es bei der Auswahl von Waschbecken, Badewannen, Duschen, Toiletten und Armaturen ankommt. Außerdem hat ÖKO-TEST Wasserspar-Produkte und Duschvorhänge untersucht.

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Heizkosten senken: Die 10 wichtigsten Tipps
Die Energiekosten für die Heizung und Warmwasserbereitung lassen sich deutlich reduzieren, wenn man einige einfache Regeln beachtet. Die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. hat, rechtzeitig zu Beginn der Heizperiode, 10 Tipps vorgestellt, mit denen sich auf einfache, aber wirkungsvolle Weise Heizkosten einsparen lassen.

1. Die effizienteste Art der Kostenreduzierung bietet eine neue Energie sparende Heizungsanlage.Sie verbraucht rund 30 bis 40 Prozent weniger Energie als eine alte Anlage. Deshalb sollten Anlagen, die älter sind als 15 Jahre, baldmöglichst ausgetauscht werden.
Auf Grund der enormen Energieeinsparung amortisieren sich die Neuanlagen innerhalb weniger Jahre. Sehr empfehlenswert sind Erdgas-Brennwertgeräte - sie arbeiten mit höchster Effizienz, da sie auch die Wärme des Abgases nutzen.

2. Jedes Grad Temperaturabsenkung spart bis zu sechs Prozent Heizkosten. Deshalb sollte die Raumtemperatur nicht mehr als 20 °C betragen und in der Nacht um fünf Grad abgesenkt werden. Schlecht regelbare Thermostatventile sollten ausgetauscht werden, damit sich diese Temperaturwerte sicher einhalten lassen.

3. Moderne Heizungsanlagen können vom Wohnraum aus gesteuert werden, indem über ein Steuermodul die gewünschte Temperatur eingestellt wird. Mit einem Temperaturfühler gleicht ann die Steuerung die Raumtemperatur immer der Solltemperatur an. Bei solchen Anlagen dürfen die Heizkörperventile nicht herabgeregelt werden, weil dann möglicherweise nicht mehr enügend Heizwasser in die Heizkörper gelangt. Da die Steuerung dennoch versucht, die Solltemperatur zu erreichen, würde unnötig Heiz- und Pumpenenergie verschwendet werden.

4. Durch richtiges Lüften kann viel Energie gespart werden: Kurzes, kräftiges Lüften ist besser als Dauerlüften über gekippte Fenster. Beim Lüften dürfen die Räume nicht auskühlen, da sonst die Gefahr der Schimmelpilzbildung besteht.


5. Heizkörper müssen die Wärme frei an die Raumluft abgeben können. Deshalb dürfen sie auf keinen Fall etwa durch Möbel verstellt werden. Eine zusätzliche Dämmung der Wand hinter dem Heizkörper ist in vielen Fällen sinnvoll

6. Die Warmwassertemperatur sollte nicht höher als 60°C sein.

7. Alle Warmwasserleitungen im Keller sollten bedarfsgerecht wärmegedämmt sein, um Wärmeverluste zu vermeiden.

8. Der Dauerbetrieb elektrischer Heizlüfter ist Energie- und Geldverschwendung.

9. Rollläden und Vorhänge sollte man in der Nacht schließen, damit weniger Wärme über die Fenster verloren geht. Es lohnt sich auch, an den Rollladen-kästen eine zusätzliche Wärmedämmung anzubringen.
Eine noch effizientere Energieein-sparung bringen moderne Fenster mit Wärme-schutzverglasung.


10. In den Heizkörpern sollte sich keine Luft ansammeln, damit eine jederzeit optimal geregelte Beheizung des betreffenden Raumes möglich ist.

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