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Kalt und Rost
Heizkosten Sparen
Wasserspar Tipps
Regenerative
Energien
Richtig Heizen und Lüften
   

Machen Sie den Härtetest.



Verkalkung oder Korrosion im Rohrleitungsnetz und in Boilern sind ein bei Hausbesitzern bekanntes Problem. Hartes Wasser führt zu Kalkablagerungen bis hin zum Rohrverschluss. Zu weiches Wasser lässt die Rohre rosten, und Lochfraß kann langfristig die Folge sein.
Die Auswirkungen sind häufig erst dann spürbar, wenn es fast schon zu spät ist. Kalkstein sitzt hartnäckig in Boilern, oder braunes Rostwasser kommt aus den Wasserhähnen. Irgendwann passiert es dann ganz plötzlich: Wasserrohrbruch! Die Schäden durch defekte Wasserleitungen betragen bundesweit weit mehr als eine Milliarde Euro.

Lassen Sie es nicht soweit kommen und machen Sie den kostenlosen Härtetest! Bei uns erhalten Sie den Teststreifen zur Härtebestimmung. Einfach kurz unter fließendes Wasser halten und mit der beigefügten Farbskala vergleichen (s.Graphik ). Sorgen Sie vor, ehe es zu spät ist ! Je nach Wasserhärte empfehlen wir zum Schutz zum Schutz Ihres Leitungssystems
eine chemiefreie Wasserbehandlung.

 

 

Heizen statt verheizen lautet die Devise.



Hier können Sie selbst schnell feststellen, ob sich eine Heizungs-modernisierung für Sie lohnt. Wenn auch nur ein einziges Merkmal auf Ihren Heizkessel zutrifft, empfiehlt sich ein Austausch!

  • Baujahr des Heizkessels vor 1978? (siehe Typenschild)

  • Ist Ihr Heizkessel ein Wechsel-/ Umstellbrandkessel? (z.B. auf feste Brennstoffe)

  • Der Brenner springt auch an warmen Tagen immer wieder an, um die Kesseltemperatur konstant zu halten (Ihr Heizraum ist immer warm)

  • Die Warmwassertemperatur lässt sich nicht separat einstellen

  • Der Abgasverlust liegt über dem zulässigen Grenzwert (siehe Schornsteinfeger-Bescheinigung)

 

 
 

Leichter finanzieren durch Förderprogramme.



Alte Heizungsanlagen sind wahre Energieschleudern. Sie heizen mit schlechtem Wirkungsgrad, sind technisch veraltet und fressen teure Energie, egal, ob Gas oder Öl. Moderne Heizkessel oder Thermen sind umweltfreundlich, haben einen hohen Wirkungsgrad und sparen permanent!

Es rechnet sich ...

... der Einbau einer neuen Heizungsanlage, für die der
Bund ein Förderprogramm anbietet. Wir informieren Sie über solche Fördermöglichkeiten und bereiten Anträge vor. Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen unterstützen auf lokaler Ebene den Einbau moderner Heizungstechnik.

Erneuerbare Energie wird besonders gefördert

Ob Solarkollektor oder Wasserkraft, diese erneuerbare Energien werden bevorzugt gefördert. Die Solarinitiative „Solar-na-klar“ z.B. finanziert einen Teil der Einbaukosten, die zusätzlich durch permanente Einsparung von teurer Energie sich selbst bezahlt macht.

 



Wasserspar-Tipps vom Fachmann



Toilettenspülung verbraucht das meiste Trinkwasser

Wussten Sie, dass jede Person täglich im Schnitt 140l Trinkwasser verbraucht? Davon werden über 50l für Baden und Duschen benötigt, für Wäsche waschen weitere ca. 20l, ca. 10l für Spülen und Garten und nur 3l für Trinken und Kochen als Nahrungsmittel. Hier können Sie durch den Einsatz moderner Techniken so manche Mark sparen

Moderne Eckventile - sind gleichzeitig Regulierventile, die aus jeder Armatur eine Wasserspar- Armatur machen.

Bei einer handelsüblichen Einhebelbatterie verringern sie den Durchfluss von 13 auf sparsame sieben Liter pro Minute.

Weiterer Vorteil: der "Wasserschwall" beim ersten Öffnen und die ungewollte "Dusche" für den Nutzer gehören der Vergangeheit an.

Einhand-Mischbatterien haben gegenüber Zweigriff-Armaturen erhebliche Einspareffekte.'

Thermostatgesteuerte Mischbatterien bringen den größten Nutzen. Gewünschte Temperatur einfach einstellen - und ohne langwieriges Mischen per Hand sorgt das gradgenau erwärmte Wasser für angenehmen Spar- und Badespaß.

Spezielle Einsätze an den Armaturen-Ausläufen, die es auch zum Nachrüsten gibt, mischen dem Wasserstrahl Luft zu, wodurch der Wasseranteil deutlich verringert wird und der sonst harte Wasserstrahl angenehm weich auf der Haut perlt.

 

 


Regenerative Energien - Kurzinfos.



SOLARWÄRME
Solarwärme wird durch Sonnenkollektoren gewonnen. Sonnenkollektoren wandeln die eingestrahlte Lichtenergie der Sonne direkt in Wärmeenergie um. Ihre Funktion beruht auf dem Prinzip des Treibhaus-Effektes. Die eingestrahlte Sonnenenergie beträgt weltweit ca. 1.540.000.000.000.000.000kWh/a.

PHOTOVOLTAIK
Photovoltaik ist die Technik der direkten Umwandlung eingestrahlter Lichtenergie in elektrische Energie. Sie beruht auf der Eigenschaft bestimmter fester Körper (Halbleiter), durch Lichtenergie erzeugte Ladungsträger gerichtet freizusetzen (photovoltaischer Effekt). Umgangssprachlich wird mit Photovoltaik die Erzeugung von elektrischer Energie aus Sonnenlicht bezeichnet.

GEOTHERMIE
Geothermie ist die in Form von Wärme gespeicherte Energie unterhalb der Oberfläche der festen Erde (VDI-Richtlinie 4640). Umgangssprachlich wird auch die Nutzung dieser Energie als Geothermie bezeichnet. Im Vergleich zu fast allen anderen regenerativen Energien ist sie abgesehen von oberflächennahen Bereichen nicht ursprünglich auf eingestrahlte Sonnenenergie zurückzuführen. Quelle der Geothermie ist fast ausschließlich die beim Zerfall radioaktiver Isotope im Erdinneren freiwerdende Wärme.

THERMISCHE NUTZUNG VON BIOMASSE
Thermische Nutzung von Biomasse ist die älteste Form der Energiegewinnung der Menschheit (Holzfeuer). Biomasse stellt einen Energieträger mit chemischer Bindungsenergie dar. Diese Energie beruht letztendlich immer auf der Fähigkeit von Pflanzen, eingestrahlte Lichtenergie der Sonne in biochemische Energie umzuwandeln (Photosynthese). Biomasseverbrennung oder -vergasung ist die Umwandlung der biochemischen Bindungsenergie in Wärmeenergie und stellt eine indirekte Nutzung der Sonnenenergie dar.

 

 


Richtig Heizen und Lüften





Das erste Jahr im neuen Heim:
Die Wände eines neuen Gebäudes in Massivbauweise sind im ersten Jahr nach der Errichtung noch feucht und haben noch nicht die endgültigen Dämmeigenschaften. Das Austrocknen erfordert zusätzliche Energie. Da eine energiesparende, kostengünstige Heizung keine übermäßige Reserveleistung bereitstellen kann, ist es möglich, daß im ersten Winter, in dem ein Neubau beheizt wird, nicht immer die gewünschten Raumtemperaturen erreicht werden.

Entlüftung von Heizkörpern
Das Heizungswasser sondert insbesondere nach einer frischen Befüllung Gase ab. Diese können die Zirkulation des Wassers durch die Heizkörper und damit deren Erwärmung behindern. Sollte dies der Fall sein oder Heizkörper gluckern, so müssen diese entlüftet werden.

Die Funktion von Thermostatventilen:
Thermostatventile, die auf eine Temperatur von z.B. 20 °C (z.B. Stellung 3) eingestellt sind, öffnen den Leitungsquerschnitt bei einer Temperatur von 18 °C zunächst vollständig. Die gewünschte Temperatur von 20 °C wird selbsttätig gehalten. Durch z.B. die Stellung 6 wird die Aufheizung eines kalten Raumes nicht beschleunigt. Sammeln Sie daher Erfahrung, bei welcher Thermostatventilstellung eine für Sie angenehme Raumtemperatur erreicht wird. Verwenden Sie diese Stellung auch zur Aufheizung des Raumes. Die maximale Temperatur des Heizkörpers ist außerdem von der Außentemperatur abhängig, nach der die Vorlauftemperatur des Wärmeerzeugers geregelt wird. Ebenso wird diese Vorlauftemperatur durch die Nachtabsenkung (eingestellte Zeit z.B. 22.00 - 6.00 Uhr) beeinflußt. Achten Sie darauf, daß der Thermostatkopf von der Raumluft frei umströmt werden kann. Eine Abdeckung durch Jalousien, Gardinen, Polstermöbel... verursacht einen Wärmestau und verhindert die ordnungsgemäße Funktion. Gegebenfalls kann durch einen Fernfühler Abhilfe geschaffen werden.

Die richtige Raumtemperatur:
Die Außenwände und Fenster von gut wärmegedämmten Gebäuden haben höhere Oberflächentemperaturen, als solche von schlecht gedämmten. Dadurch werden niedrigere Raumlufttemperaturen noch als angenehm empfunden. Kältere Luft wird als frischer empfunden und trocknet aufgrund der höheren relativen Luftfeuchte die Atemwege weniger aus. Die gesündeste Raumtemperatur liegt aus Sicht der Mediziner zwischen 18 und 20 °C bei einer Raumluftfeuchte von 30-65 %. Beachten Sie, daß die Anhebung der Raumtemperatur um 1 °C einen um ca. 6 % höheren Energieverbrauch verursacht. Das frühzeitige Schließen von Rolläden und Vorhängen am Abend verhindert, daß die Kälte der Fensterfläche als unangenehmer Strahlungszug empfunden wird. Auch dadurch werden niedrigere Raumtemperaturen als angenehmer empfunden.

Gute Dämmung erfordert gleichmäßiges Heizen:
Für ein gut wärmegedämmtes Haus ist ein Wärmeerzeuger mit einer geringen Leistung erforderlich. Wenn das Gebäude stärker ausgekühlt ist, dauert es dann aber länger, bis der kleine Wärmeerzeuger das Gebäude wieder auf behagliche Temperaturen aufheizen kann. Ist der Wärmeerzeuger gleichzeitig für die Warmwasserbereitung gedacht, können unangenehm lange Aufheizzeiten die Folge sein. Die meisten Wärmeerzeuger sind mit einer Warmwasserspeicher-Vorrangschaltung ausgestattet. Bei Entnahme von Warmwasser aus dem Speicher wird zunächst das nachfließende Wasser mit der vollen Wärmeerzeugerleistung aufgeheizt. Dies bedeutet, daß die Heizung in Räumen, die länger nicht mehr genutzt wurden, frühzeitig aufgedreht werden muß bzw. die Nachtabsenkung so rechtzeitig beendet werden muß, daß die Räume vor der morgendlichen Dusche warm sind. Um diese Schwierigkeit zu begrenzen, werden meist Heizkessel mit einer größeren Leistung gewählt, als sie sich aus der Wärmebedarfsberechnung ergeben würde. Im Mehrfamilienhaus treten Probleme insbesondere dann auf, wenn alle Bewohner gleichzeitig aufstehen oder von der Arbeit nach Hause kommen und duschen. Hier kann es sinnvoll sein, die Räume ständig auf einer behaglichen Temperatur zu halten. Bei geschlossenen luftdichten Fenstern bringt die Nachtabsenkung im gut wärmegedämmten Haus ohnehin keine nennenswerte Energieeinsparung. Bei der Dimensionierung Ihrer Heizkörper wurde davon ausgegangen, daß alle Räume eines Gebäudes annähernd gleichmäßig beheizt werden. Es ist deshalb normal, daß ein Wohnzimmer, das von Räumen umgeben ist, die mit offenen Fenstern auf weniger als 15 °C abgekühlt sind, nicht mehr die gewünschte Raumtemperatur erreicht. Aufgrund des geringen Wärmebedarfs ist es durchaus möglich, daß sich Heizkörper oder Fußbodenheizungen nicht warm anfühlen, obwohl sie den Raum ausreichend beheizen.
Richtiges Lüften - wichtig für Gesundheit und Geldbeutel: Um eine angenehme frische Raumluft zu erhalten, sollte dafür gesorgt werden, daß sie spätestens alle 2 Stunden vollständig erneuert wird. Früher wurde dies durch undichte Fenster unter hohem Energieaufwand (der Luftwechsel fand auch im ungenutzten Raum und windabhängig statt) gewährleistet. Heutige Fenster sind dagegen so dicht, daß der Raum belüftet werden muß. Eine konstante Belüftung z.B. durch ein geöffnetes Fenster verursacht aber Zugluft und verbraucht im Winter unnötig Energie. Lüften Sie daher bei Bedarf kurz (max. 10 Minuten) und intensiv ("Stoßlüftung"). Bei längerem Lüften ist das Thermostatventil zu schließen. Wie schon bei der Frage nach der richtigen Raumtemperatur ausgeführt, führt kühle Luft zu einer geringeren Austrocknung der Atemwege. Daraus wird häufig geschlossen, daß durch Lüften die Feuchte der Raumluft ansteigt. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, da die hier relevante "relative Feuchte" von Luft durch Erwärmung sinkt und im Raum erst durch die Feuchte aus Atmung, Schweiß, Wäschetrocknung, Pflanzen und Küchenluft ansteigt. Genauso falsch ist die Aussage, daß durch die Wärmedämmung von Niedrigenergiehäusern die Gefahr der Schimmelbildung steigt. Probleme entstehen vielmehr, wenn aufgrund von schlechter Wärmedämmung die Oberflächentemperatur von Teilen des Raumes (Stichwort: Kältebrücken) gering ist und die Raumluftfeuchte wegen zu geringer Lüftung (dichte Fenster) hoch ist. Die Feuchtigkeit kann dann an kalten Außenwänden, insbesondere in Ecken, kondensieren und eine gesundheitsschädigende Schimmelbildung verursachen. Problematisch sind vor allem durch ungleichmäßige Beheizung ausgekühlte, sowie von der freien Luftströmung durch Möbel abgeschirmte Wände. Ein geringes Abrücken der Möbel von der Außenwand kann hier Abhilfe schaffen.

In folgendem Video gibt Ronny Meyer hilfreiche Tipps zum richtigen Lüften
YouTube Video.

Frostgefahr:
Falsches Lüften ist nicht nur schlecht für Gesundheit und Geldbeutel, sondern auch häufige Ursache für das Einfrieren von Leitungen z.B. von abgestellten Heizkörpern. Um böse Überraschungen nach einer Kälteperiode zu vermeiden, muß daher auf eine Dauerlüftung verzichtet werden und die Temperatur aller Räume zumindest durch die Frostschutzstellung (R) der Thermostatventile auf 10 bis 15 °C gehalten werden.

Gewährleistung:
Die Gewährleistung, die der Ersteller einer Anlage für seine Leistung geben muß, bedeutet nicht, daß die Anlage im Gewährleistungszeitraum störungsfrei funktionieren muß. Es wird nur gewährleistet, daß die Anlage zum Zeitpunkt der Abnahme den anerkannten Regeln der Technik entsprochen hat, die vertraglich zugesicherten Eigenschaften hatte und nicht mit Fehlern behaftet war. Insbesondere Verschleißteile fallen also nicht unter die Gewährleistung.

Wartung:
In der Heizungsanlagenverordnung § 9 Abs. 1 ist die Wartung von Heizungsanlagen vorgeschrieben. Wir empfehlen den Abschluß eines Wartungsvertrages. Dadurch wird der Wert der Anlage erhalten sowie ein umweltfreundlicher und sicherer Betrieb gewährleistet. Bei Problemen und Ausfällen der Anlage steht dann umgehend ein kompetenter Betrieb zur Verfügung, der die Anlage kennt.